01.12.2017

Christiane Arp | Der Weg zum Job

Die Vogue sollte den Meisten ein Begriff sein. Sie ist das Modemagazin, welches auf der ganzen Welt erfolgreich ist. Ihre Chefinnen und Chefs wie Anna Wintour(Amerika), Emanuele Farneti(Italien) oder eben Christiane Arp(Deutschland) verleihen dem Magazin seinen einzigartigen Stil. Jeder von ihnen auf seine individuelle Art und Weise.
Christiane Arp prägt die deutsche Vogue seit 14 Jahren und hat sich in dieser Zeit besonders für den Modenachwuchs eingesetzt. Aber wie wird man eigentlich Chefin der Vogue. Wie bekommt man ihren Job und welchen Karriereweg ist sie gegangen?
Christiane Arp wird am 11.Mai 1961 in Stinstedt geboren. Ein kleiner Ort in Niedersachen im Landkreis Cuxhafen.
Sie wächst in den 60ern auf, welche nicht nur von der deutschen Teilung, sondern auch von amerikanischen Einflüssen geprägt waren. Einer dieser, war die Barbie. Eine kleine Plastikpuppe, die nach Amerika auch Europa erobern sollte. Besonders Mädchen waren begeistert und kleideten die Puppe neu ein. Genau daran hatte auch Christiane Arp ihren Spaß. Sie berichtet, wie sie ihre Puppen andauernd neu einkleidete und auch eigene Teile strickte, nähte oder häkelte.
Der Faible für Mode blieb über die Jahre hinweg bestehen und so absolvierte sie nach ihrem Abitur, ein Praktikum bei der Nicole, einem erfolgreichen Strickmagazin der 90er. Danach kamen wahrscheinlich Glück und Können zusammen, denn das Magazin bat sie zu bleiben. So arbeitete sie weiter als Redakteurin und entschied sich nebenbei für ein Studium. Sie absolvierte ein Modedesignstudium am Modecampus Armgardstraße, der heutigen HAW Hamburg. Doch schon während der Ausbildung wurde ihr klar, dass sie lieber über Mode schrieb, als Mode zu entwerfen. Deswegen durchlief Christiane Arp nach dem Studium verschiedene Redaktionen auf dem deutschen Markt. Unteranderem leitete sie das Moderessort des Stern und der Für Sie, arbeitete für die Brigitte, Viva! und Amica. Bei letzterer übernahm sie die Position der Modechefin.
Im Jahr 2002 kam die heutige Chefin letztendlich bei der Vogue an. Dem Magazin, das bis heute unter ihrer Stilführung steht. Zunächst übernahm sie die Position des Fashion Directors. Doch schon 2003 wurde sie die deutsche Anna Wintour.
Seit dem erscheint die Vogue 12 mal im Jahr unter ihrer Federführung. Geprägt hat sie die Zeitschrift besonders in Richtung des Nachwuches. Christiane Arp gab den Anstoß für den Vogue Salon und arbeitete auch an dem 2015 gegründeten Berliner Salon mit. Hinter diesem steht der German Fashion Design Council. Dieser hat es sich zum Auftrag gemacht, den deutschen Nachwuchs zu fördern und ihm auch Partner aus der Branche zur Seite zu stellen. Ein Ansatz, für den sich auch die Chefredakteurin persönlich immer wieder ausspricht.
Der ganze Karriereweg kurz auf einen Blick
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1 Kommentar

  1. Haha, das mit den Puppen kommt mir bekannt vor. Allerdings hatte ich damals schon kein Talent im Basteln. ;) Die Ideen hinter den Kleidern waren groß, die Ausführung... mäßig. ;)

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